Finden Sie den richtigen Beatmungsmodus unabhängig vom Hersteller

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Beatmungsmodi

  • Alle
  • Volumenkontrolliert
  • Druckkontrolliert
  • Spontan
  • Hybrid
  • Closed-Loop
Volumenkontrollierte Beatmungsmodi
Bei der volumenkontrollierten Beatmung wird das eingestellte Tidalvolumen (Atemzugvolumen) unabhängig der Atemwiderstände oder der Dehnungsfähigkeit der Lunge appliziert. Die Beatmungsdrücke ergeben sich nach der aktuellen Resistance und der Compliance.
Druckkontrollierte Beatmungsmodi
Bei der druckkontrollierten Beatmung wird ein konstantes Druckniveau für die Inspiration (Pinsp) gewählt. In Abhängigkeit der Compliance ergibt sich das applizierte Tidalvolumen.
Spontane Beatmungsmodi
Zur Unterstützung einer noch nicht ausreichenden Spontanatmung unterstützen spontane Beatmungsmodi das Offenhalten der Alveolen oder reduzieren die erhöhte Atemarbeit des Patienten.
Hybride Beatmungsmodi
Als Weiterentwicklung der druckkontrollierten Beatmung kombinieren hybride Beatmungsmodi die bekannten Vorteile von durchkontrollierten Beatmungsformen mit den Vorzügen einer volumenkonstanten Beatmung. Dabei definieren die Anwender über die Einstellparameter ein sicheres Fenster, innerhalb dessen sich die Druckniveaus selbständig an die jeweiligen Veränderungen anpassen können.
Closed-Loop-Beatmungsmodi
Unter Closed-Loop-Modi können Beatmungsformen zusammengefasst werden, welche durch komplexe Algorithmen oder unterschiedliche Einflusskriterien sich selbständig an die aktuelle Patientensituation anpassen können.

VC-SIMV
VC-SIMV
X

 

Kombination von volumenkontrollierter zeitgesteuerter Beatmung mit der Möglichkeit der Spontanatmung. Die maschinellen Beatmungsanteile dienen der Sicherstellung eines Mindestgasaustausches oder der teilweisen Übernahme der Atemarbeit. Zwischen den eingestellten maschinellen Beatmungshüben kann der Patient spontan atmen. Die Spontanatmung wird üblicherweise mit einer einstellbaren Druckunterstützung (PSV) kombiniert.

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen (Vt)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Trigger
  • Inspiratorischer Flow (Strömungsgeschwindigkeit ) oder  inspiratorische Pause
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide synchronisierte intermittierende mandatorische Beatmung SIMV
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Synchronized Intermittent, Mandatory Ventilation SIMV
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation VC-SIMV
GE Healthcare Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation – volume controlled SIMV-VC
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation SIMV
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation – volume controlled SIMV-VC
Mindray volumengeregelte SIMV-Beatmung V-SIMV
Phillips: V60
Phillips: V680
Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation, Volume-Controlled
Ventilation; synchronisierte intermittierende, volumenkontrollierte Beatmung
SIMV-VCV
Salvia: elisa Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation - Volume Controlled SIMV-VC
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Volume Controlled: Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation VC-SIMV
VCV
VCV
X

Volumenkontrollierte Beatmung mit festem, mandatorischen Minutenvolumen. Zusätzliche Atemhübe können durch Triggerung ausgelöst werden. Bei jedem Atemzug wird grundsätzlich das eingestellte Tidalvolumen appliziert (= Volumenkontrolle). Eine therapeutisch angestrebte CO2-Elimination ergibt sich aus dem gesicherten Atemminutenvolumen (Tidalvolumen x Atemfrequenz). 

Zusätzliche maschinelle Atemzügen können über das Erreichen der Triggerschwelle ausgelöst werden. Die komplette Atemarbeit wird durch den Intensivventilator übernommen.

Bei jedem Atemzug wird grundsätzlich das eingestellte Tidalvolumen appliziert (= Volumenkontrolle). Die komplette Atemarbeit wird durch den Intensivventilator übernommen.

Eine therapeutisch angestrebte kontrollierte Hyperventilation ergibt sich aus dem gesicherten Atemminutenvolumen (Tidalvolumen  x Atemfrequenz).

Durch Aktivierung des Triggers und Einstellen des Triggerniveaus werden die mandatorischen Hübe mit den spontanen Atembemühungen synchronisiert und können zusätzliche mandatorische Atemhübe ausgelöst werden.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen (Vt)
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
  • Inspiratorische Gasflussgeschwindigkeit (Flow) oder errechneter Flow
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide volumenkontrollierte Beatmung VCV
Bennett Assistiert/Kontrolliert, Volumenkontrolle A/C : VC
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Intermittent Positive Pressure Ventilation IPPV, IPPV ass
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Volume Control - Continuous Mandatory Ventilation VC-CMV
GE Healthcare Volumenkontrollierte Ventilation VCV
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Continuous Mandatory Ventilation / Continuous Mechanical Ventilation CMV
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet Volumenkontrolle VC
Mindray volumengestützter/-gesteuerter Beatmungsmodus V-A/C
Phillips: V60
Phillips: V680
Assist/Control, Volume-Controlled Ventilation; assistierte/kontrollierte volumengesteuerte Beatmung A/C-VCV
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Volume Controlled Ventilation VCV
Optionales VCV
Optionales VCV
X

 

Weiterentwicklung des volumenkontrollierten SIMV-Modus.

In Abhängigkeit des eingestellten Minutenvolumens (f x Vt) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert.

Als Regelgröße wird jedoch nicht die eingestellte Atemfrequenz, sondern das eingestellte Mindestminutenvolumen (f x Vt) herangezogen. Die patientenseitige Spontanatmung wird laufend bilanziert und ständig mit dem eingestellten Minutenvolumen verglichen. Wird durch die Spontanatmung das Mindestminutenvolumen nicht erreicht, wird ein maschineller Hub ausgelöst. Bei ausreichender Spontanatmung werden keine maschinellen Beatmungshübe appliziert, sondern der Spontanatemmodus meistens mit Druckunterstützung fortgeführt. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mandatorisch (f x Vt) beatmet. Bei zeitweiligen Atemaussetzern dient der mandatorische Beatmungsanteil als intelligente Apnoe-Ventilation.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen (Vt)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Gasflussgeschwindigkeit (Flow)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Mandatory Minute Volume Ventilation MMV
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Mandatory Minute Volume
Ventilation (Volume control)
VC-MMV
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Optionales VCV / Optional Volume Controlled Ventilation Opt. VCV
BiLevel
BiLevel
X

 

Druckkontrollierte zeitgesteuerte Beatmung mit der Möglichkeit der Spontanatmung auf beiden Druckniveaus.

Beim Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp) erhält der Patient einen maschinellen Atemzug, dessen Tidalvolumen abhängig ist von der Differenz der beiden Druckniveaus und der Dehnungsfähigkeit (Compliance) der Lunge.

Die Spontanatmung auf dem unteren Druckniveau kann auf CPAP-Niveau oder in Kombination mit einer Druckunterstützung erfolgen.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide druckgesteuerte Beatmung DUO-LEVELS
Bennett BiLevel BiLevel
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Biphasic Positive Airway Pressure BIPAP
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Control - Biphasic Positive Airway Pressure PC-BIPAP
GE Healthcare BiLevel BiLevel
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Duo Positive Airway Pressure DuoPAP
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Duo Positive Airway Pressure DuoPAP
Maquet Druckkontrollierte Betriebsart mit der Option der uneingeschränkten Spontanatmung Bi Vent
Mindray Beatmung mit positivem Atemwegsdruck auf zwei Niveaus DuoLevel
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
BiLevel BiLevel
Mandatorisches BiLevel
Mandatorisches BiLevel
X

Druckkontrollierte zeitgesteuerte Beatmung mit der Möglichkeit der Spontanatmung auf beiden Druckniveaus.

Sowohl zeitgesteuert durch die Einstellung der Atemfrequenz, als auch durch das Auslösen der Triggerfunktion, werden BiLevel-Hübe gestartet. Zur umfassenden Entlastung des Patienten kann weder eine Druckunterstützung zugeschaltet noch die Inspirationszeit des mandatorischen Hubes durch Einstellung eines exspiratorischen Triggerkriteriums verkürzt werden. Der Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp) bestimmt in Abhängigkeit der Dehnungsfähigkeit der Lunge (Compliance) das jeweilige Tidalvolumen. Das mandatorische BiLevel wird üblicherweise in der nichtinvasiven Beatmung eingesetzt.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot
  • PEEP
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Biphasic Positive Airway Pressure Assisted BIPAPassist
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Controlled - Continuous Mandatory Ventilation PC-CMV / PC-AC
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Mandatorisches BiLevel / Mandatory BiLevel Mand. BiLevel
PC-APRV
PC-APRV
X

Druckkontrollierte zeitgesteuerte Beatmung mit umgedrehtem Atemzeitverhältnis und kurzer Exspirationszeit (Pressure Release).

 

Bei diesem modifizierten BiLevel-Modus kann der Patient auf den üblicherweise lang anhaltenden oberen Druckniveaus (inverse I:E ratio) spontan atmen. Zur CO2-Auswaschung erfolgt ein kurzes Absenken auf das untere Druckniveau (PEEP). Diese kurzen Druckentlastungsphasen (Pressure Release) dienen der CO2-Auswaschung durch die schnell ventilierbaren Lungenareale. Gleichzeitig verhindern die kurzen Exspirationszeiten (Texsp.) ein Kollabieren der langsam ventilierbaren Lungenareale.

Einstellbare Basisparameter:

  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Inspirationszeit (Tinsp)
  • Exspirationszeit (Texsp)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett BiLevel mit kurzer Exspirationszeit APRV
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Airway Pressure Release Ventilation APRV
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Control - Airway Pressure Release Ventilation PC-APRV
GE Healthcare Airway Pressure Release Ventilation APRV
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Airway Pressure Release Ventilation APRV
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Airway Pressure Release Ventilation APRV
Maquet Bi Vent mit kurzer Exspirationszeit BiVent-APRV
Mindray Beatmung mit periodische kurzzeitige Druckentlastung der Atemwege APRV
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Airway Pressure Release Ventilation PC-APRV
PSV
PSV
X

Klassische Spontanatemform mit einstellbarer Druckunterstützung.

 

Die Atemarbeit des spontanatmenden Patienten wird durch die Einstellung einer starren Druckunterstützung (PS) teilweise übernommen bzw. der Atemzug vertieft. Die Druckunterstützung wird durch das Erreichen des Triggerkriteriums ausgelöst. Zwar wird die Inspiration dadurch vom Patienten bestimmt, den Zeitpunkt der Exspiration gestaltet jedoch der Intensivrespirator (PSV-Endflow).

Einstellbare Basisparameter:

  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Trigger
  • Parameter für Apnoe-Beatmung
  • PS-Endflow
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide druckunterstützte Beatmung PSV
Bennett Druckunterstützung PS
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Assisted Spontaneous Breathing / Druckunterstützte Spontanatmung ASB
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Controlled - Pressure Support Ventilation SPN-CPAP/PS
GE Healthcare Druckunterstützte Beatmung CPAP/PSV
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Beatmung mit Druckunterstützung für Spontanatmung Spont
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Beatmung mit Druckunterstützung für Spontanatmung Spont
Maquet Pressure Support Druckunterstützung PS
Mindray druckunterstützte Beatmung CPAP/PSV
Phillips: V60
Phillips: V680
Pressure Support Ventilation; spontane Beatmung mit Druckunterstützung PSV
Salvia: elisa Assisted Spontaneous Breathing ASB
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Pressure Support Ventilation PSV
Dynamisches PSV
Dynamisches PSV
X

Weiterentwicklung des klassischen PSV-Modus.

Die Atemarbeit des spontanatmenden Patienten wird durch eine dynamische Druckunterstützung (atemzugweise Anpassung der Druckunterstützung in Abhängigkeit des eingestellten Zielvolumens) teilweise übernommen bzw. der Atemzug vertieft. Die jeweils wirksame Druckunterstützung richtet sich nach dem eingestellten Zielvolumen (Vt), nach der Atemarbeit des Patienten und der jeweiligen Gesamt-Compliance. Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich die notwendige Druckunterstützung von Atemzug zu Atemzug in Schritten von maximal 3 mbar an. Der Modus wird durch das Erreichen des Triggerkriteriums ausgelöst. Zwar wird die Inspiration dadurch vom Patienten bestimmt, den Zeitpunkt der Exspiration gestaltet jedoch der Intensivrespirator (PSV Endflow).

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Trigger
  • Parameter für Apnoe-Beatmung
  • PSV-Endflow
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett Volumenunterstützung VS
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Spontaneous - Continuous Positive Airway Pressure mit Volumenunterstützung (Volume Support) SPN-CPAP/VS
GE Healthcare Volume Support VS
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet Volume Support VS
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
Average Volumen Assured Pressure Support AVAPS
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Dynamic Pressure Support Ventilation Dyn. PSV
Dynamisches BiLevel
Dynamisches BiLevel
X

Weiterentwicklung des BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen Atemanteil. 

 

Statt der Einstellung des oberen Druckniveaus (Pinsp) wird ein Zielvolumen vorgegeben. Beim Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp) erhält der Patient einen maschinellen Atemzug, dessen Druckniveau abhängig ist von dem eingestellten Zielvolumen (Vt) und der Dehnungsfähigkeit (Compliance) der Lunge.

Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich das obere Druckniveau automatisch atemzugsweise in Schritten von maximal 3 mbar an.

Die Spontanatmung auf dem unteren Druckniveau kann auf CPAP-Niveau oder in Kombination mit einer Druckunterstützung erfolgen.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
  • Druckanstieg (Rampe)
  • PSV-Endflow
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide Pressure-Regulated Volume Controlled PRVC
Bennett Anpassung des
Zieldrucks, um das eingestellte Volumen abzugeben
VC+
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation mit Option Autoflow SIMV-Autoflow
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Volume Controlled - Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation mit Option Autoflow, PC-SIMV mit Volumengarantie VC-SIMV-Autoflow
GE Healthcare BiLevel mit Volumengarantie, Synchronisierte intermittierende maschinelle Beatmung, druckkontrolliert, mit Volumengarantie PC-SIMV VG
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Adaptiv Pressure ventilation APVsimv
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
volumengesteuert druckadaptiv : SIMV SIMV +
Maquet Pressure Regulated Volume Controlled, Druckregulierte volumenkontroll. Beatmung PRVC
Mindray Volumenregelung mittels Druckregelbeatmung PRVC
Phillips: V60
Phillips: V680
Pressure-Regulated, Volume-Controlled; Druckgeregelt, volumenkontrolliert PRVC
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Dynamisches BiLevel /
Dynamic BiLevel
Dyn. BiLevel
PCV
PCV
X

Druckkontrollierte zeitgesteuerte Beatmung. 

Durch Einstellung eines oberen und unteren Druckniveaus ergibt sich in Abhängigkeit der Gesamt-Compliance des Patienten das Tidalvolumen. Das obere Druckniveau wird über die gesamte Inspirationszeit konstant gehalten. Im Gegensatz zum BiLevel ist eine freie Spontanatmung auf dem oberen Druckniveau nicht möglich.
Zusätzliche Atemhübe können durch Triggerung ausgelöst werden.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide druckkontrollierte Beatmung PCV
Bennett Assistiert/Kontrolliert: Volumenkontrolle A/C : PC
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Control - Continuous Mandatory Ventilation PC-CMV
GE Healthcare Druckkontrollierte Beatmung PCV
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Druckkontrollierte Beatmung PCV
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Druckkontrollierte Beatmung PCV
Maquet Druckkontrolliert PC
Mindray druckgestützter/-gesteuerter Beatmungsmodus P-A/C
Phillips: V60
Phillips: V680
Assist/Control, Pressure-Controlled Ventilation; assistierte/kontrollierte
druckgesteuerte Beatmung
A/C-PCV
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Pressure Controlled Ventilation PCV
CPAP
CPAP
X

Spontanatem-Modus zum Atmen auf PEEP-Niveau.

 

Bei dem Spontanatem-Modus wirkt eine positive Drucksituation über den gesamten Atemzyklus und insbesondere in der Exspirationsphase (= PEEP).

Einstellbare Basisparameter:

  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
  • Parameter für Apnoe-Beatmung
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide Continuous positive airway pressure CPAP
Bennett Spontanatmung Spont.
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Continuous Positive Airway Pressure CPAP
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Spontan - Continuous Positive Airway Pressure SPN-CPAP
GE Healthcare Konstant positiver Atemwegsdruck CPAP
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Spontane Atmung Spont.
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Spontanatmung Spont.
Maquet Continuous Positive Airway Pressure Spont./ CPAP
Mindray (indirekt) -
Phillips: V60
Phillips: V680
Continuous Positive Airway Pressure; kontinuierlicher positiver
Atemwegsdruck
CPAP
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Continuous Positive Airway Pressure CPAP
Duales BiLevel
Duales BiLevel
X

Weiterentwicklung des bekannten BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen und den Spontanatemteil

Das Zielvolumen bildet sowohl die Basis für den Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp), als auch für die Steuerung der Druckunterstützung (PSV). Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich das obere Druckniveau oder die Druckunterstützung automatisch atemzugsweise in Schritten von maximal 3 mbar an. Somit kombiniert das Duale BiLevel die Funktionalität des Dynamischen BiLevel mit der Funktionalität des Dynamischen PSV.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Duales BiLevel / Dual BiLevel Dual. BiLevel
Flexibles BiLevel
Flexibles BiLevel
X

Weiterentwicklung des bekannten BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen und den Spontanatemteil. In Abhängigkeit des eingestellten Minutenvolumen (f x VT) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert.

 

Als Regelgröße wird nicht die eingestellte Atemfrequenz, sondern das eingestellte Mindestminutenvolumen (f x Vt) herangezogen. Die patientenseitige Spontanatmung wird laufend bilanziert und ständig mit dem eingestellten Minutenvolumen verglichen. Wird durch die Spontanatmung das Mindestminutenvolumen nicht erreicht, wird ein maschineller Hub ausgelöst. Bei ausreichender Spontanatmung werden keine maschinellen Beatmungshübe appliziert, sondern der Spontanatemmodus meistens mit dynamischer Druckunterstützung fortgeführt. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mandatorisch (f x Vt) beatmet. Das eingestellte Zielvolumen bildet sowohl die Basis für den Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp), als auch für die Steuerung der Druckunterstützung (PSV). Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich das obere Druckniveau oder die Druckunterstützung automatisch atemzugsweise in Schritten von maximal 3 mbar an. Bei zeitweiligen Atemaussetzern dient der mandatorische Beatmungsanteil als intelligente Apnoe-Ventilation. Somit kombiniert das Flexible BiLevel die Funktionalität des Optionalen BiLevel mit der Funktionalität des Dynamischen PSV.

 

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Flexibles BiLevel Flex. BiLevel
Proportionales PSV
Proportionales PSV
X

Die Atemarbeit des spontanatmenden Patienten wird durch eine proportionale Druckunterstützung in Abhängigkeit des eingestellten Kompensationsgrades der Strömungswiderstände (Flow Support) und der Dehnungswiderstände (Volumen Support) teilweise übernommen bzw. der Atemzug vertieft. Die wirksame Druckunterstützung variiert atemzugsweise in Abhängigkeit des erzeugten Flows und des eingeatmeten Volumens. Zur Sicherheit muss sowohl die obere Druckgrenze (Pmax) als auch die Apnoe-Ventilation eingestellt werden.

Einstellbare Basisparameter:

  • Flow Support
  • Volumen Support
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Apnoe-Ventilation
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett Proportional Assist (eigener Algorithmus) PAV+
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Proportional Pressure Support PPS
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Spontan - Proportional Pressure Support SPN-PPS
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
Proportional Pressure Ventilation; Beatmung mit proportionalem Druck PPV
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Proportional Pressure Support Ventilation Prop. PSV
Optionales BiLevel
Optionales BiLevel
X

In Abhängigkeit des eingestellten Minutenvolumens (f x Vt) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert.

Als Regelgröße wird jedoch nicht die eingestellte Atemfrequenz, sondern das eingestellte Mindestminutenvolumen (f x Vt) herangezogen. Die patientenseitige Spontanatmung wird laufend bilanziert und ständig mit dem eingestellten Minutenvolumen verglichen. Wird durch die Spontanatmung das Mindestminutenvolumen nicht erreicht, wird ein maschineller Hub ausgelöst. Bei ausreichender Spontanatmung werden keine maschinellen Beatmungshübe appliziert, sondern der Spontanatemmodus meistens mit Druckunterstützung fortgeführt. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mit dem eingestellten Mindestminutenvolumen (f x Vt) mit allen Vorteilen von BiLevel beatmet. Bei zeitweiligen Atemaussetzern dienen die mandatorischen Beatmungsanteile als intelligente Apnoe-Ventilation.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorissches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Mindest Mandatory Ventilation MMV
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Control: Mindest Mandatory Ventilation PC-MMV
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Optionales BiLevel / Optional BiLevel Opt. BiLevel
PC-SIMV
PC-SIMV
X

Kombination von druckkontrollierter zeitgesteuerter Beatmung mit der Möglichkeit der Spontanatmung.

Die maschinellen Beatmungsanteile dienen der Sicherstellung eines Mindestgasaustausches oder der teilweisen Übernahme der Atemarbeit. Zwischen den eingestellten maschinellen Beatmungshüben kann der Patient spontan atmen. Die Spontanatmung wird üblicherweise mit einer einstellbaren Druckunterstützung (PSV) kombiniert.

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorissches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide Synchronized Intermittent Mandatory Pressure Monitored Ventilation PSIMV
Bennett Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation SIMV: PC
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Pressure Control - Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation PC-SIMV
GE Healtcare Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation – Pressure Control SIMV-PC
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Pressure - Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation P-SIMV
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation – Pressure Control SIMV-PC
Mindray druckgeregelte SIMV-Beatmung P-SIMV
Phillips: V60
Phillips: V680
Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation, Pressure-Controlled
Ventilation; synchronisierte intermittierende, druckgesteuerte Beatmung
SIMV-PCV
Salvia: elisa Pressure Controlled: Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation P-SIMV
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Pressure Control - Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation PC-SIMV
Volumenadaptives BiLevel
Volumenadaptives BiLevel
X

Weiterentwicklung des bekannten BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen Atemanteil. Zusätzliche Atemhübe können durch Triggerung ausgelöst werden.

 

 

 

Sowohl zeitgesteuert durch die Einstellung der Atemfrequenz als auch durch das Auslösen der Triggerfunktion werden dynamische BiLevel-Hübe gestartet. Zur umfassenden Entlastung des Patienten kann weder eine Druckunterstützung zugeschaltet noch die Inspirationszeit des mandatorischen Hubes durch Einstellung eines exspiratorischen Triggerkriteriums verkürzt werden. Dabei ist das Druckniveau abhängig von dem eingestellten Zielvolumen (Vt) und der Dehnungsfähigkeit (Compliance) der Lunge. Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich das obere Druckniveau automatisch atemzugsweise in Schritten von maximal 3 mbar an. Das Volumenadaptive BiLevel reduziert den Bedienaufwand und minimiert die Wahrscheinlichkeit eines Volutraumas oder einer Totraumventilation infolge einer Änderung der Gesamt-Compliance.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Intermittent Positive Pressure Ventilation mit Option Autoflow IPPV-Autoflow
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Volume Controlled - Continuous Mandatory Ventilation mit Option Autoflow VC-CMV-Autoflow
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Adaptiv Pressure ventilation:
Controlled Mandatory Ventilation
APVcmv
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
volumengesteuert druckadaptiv CMV+
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Volumenadaptives BiLevel VA BiLevel
PLV
PLV
X

Volumenkontrollierte Beatmung mit festem, mandatorischen Minutenvolumen (Tidalvolumen x Atemfrequenz).

 

Durch Einstellung der Drucklimitierung Pmax können inspiratorische Druckspitzen vermieden werden. Zusätzliche Atemhübe können durch Triggerung ausgelöst werden.

 

Klassische zeitgesteuerte volumenkontrollierte Beatmung.

Bei jedem Atemzug wird grundsätzlich das eingestellte Tidalvolumen appliziert (= Volumenkontrolle). Die komplette Atemarbeit wird durch den Intensivventilator übernommen. Eine therapeutisch angestrebte kontrollierte Hyperventilation ergibt sich aus dem gesicherten Atemminutenvolumen (Atemfrequenz  x  Tidalvolumen).

Durch Aktivierung des Triggers und Einstellen des Triggerniveaus werden die mandatorischen Hübe mit den spontanen Atembemühungen synchronisiert und es können zusätzliche mandatorische Atemhübe ausgelöst werden.

Durch Einstellung der Drucklimitierung Pmax können inspiratorische Druckspitzen vermieden werden.

Mit Erreichen der eingestellten Drucklimitierung Pmax reduziert sich der Flow (= dezelleriender Flow).

Das Tidalvolumen bleibt konstant, solange sich noch ein kurzes Druckplateau ausbildet.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen (Vt)
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide volumenkontrollierte Beatmung VCV (Flow-Form)
Bennett Assistiert/Kontrolliert Volumenkontrolle (abfallende Rampe) A/C : VC
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
Intermittent Positive Pressure Ventilation IPPV, IPPV ass (Pmax)
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
Volume Control -
Continuous Mandatory Ventilation
VC-CMV
(Pmax)
GE Healthcare Volumenkontrollierte Ventilation VCV (Plimit)
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Continuous Mandatory Ventilation
Continuous Mechanical Ventilation
CMV (Flow Pattern)
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Maquet
Mindray volumengestützter/-gesteuerter Beatmungsmodus V-A/C (Plimit)
Phillips: V60
Phillips: V680
Assist/Control, Volume-Controlled Ventilation; assistierte/kontrollierte
volumengesteuerte Beatmung
A/C-VCV
(fallende Flowrichtung)
Salvia: elisa Volume Controlled Ventilation VCV
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Pressure Limited Ventilation PLV
Dynamisches BiLevel ST
Dynamisches BiLevel ST
X

Weiterentwicklung des bekannten BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen Atemanteil. Die Spontanatmung kann auf CPAP-Niveau oder in Kombination mit einer Druckunterstützung erfolgen.

In Abhängigkeit der Spontanatemaktivität innerhalb der eingestellten Zykluszeit (60/f) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert.

 

Statt der Einstellung des oberen Druckniveaus (Pinsp) wird ein Zielvolumen vorgegeben. Beim Wechsel vom unteren Druckniveau (PEEP) zum oberen Druckniveau (Pinsp) erhält der Patient einen maschinellen Atemzug, dessen Druckniveau abhängig ist von dem eingestellten Zielvolumen (Vt) und der Dehnungsfähigkeit (Compliance) der Lunge. Innerhalb eines sicheren Fensters (Pmax und Pmin) passt sich das obere Druckniveau automatisch atemzugsweise in Schritten von maximal 3 mbar an. Das Dynamische BiLevel reduziert den Bedienaufwand und minimiert die Wahrscheinlichkeit eines Volutraumas oder einer Totraumventilation infolge einer Änderung der Gesamt-Compliance.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Dynamisches BiLevel ST Dyn. BiLevel ST
BiLevel ST
BiLevel ST
X

 

In Abhängigkeit der Spontanatemaktivität innerhalb der eingestellten Zykluszeit (60/f) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert. Durch die Einstellung der Atemfrequenz wird eine Atemzykluszeit (60/f) definiert.

 

Löst der Patient während der Zykluszeit das Triggerkriterium aus, erfolgt die Spontanatmung üblicherweise mit Druckunterstützung. Erfolgt innerhalb der Zykluszeit keine Spontanatmung, wird am Ende der rechnerischen Zykluszeit ein klassischer BiLevel-Hub ausgelöst. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mit dem eingestellten Mindestminutenvolumen (f x Vt) beatmet. Bei zeitweiligen Atemaussetzern wirken die mandatorischen Beatmungsanteile als intelligente Apnoe-Ventilation. Dieser Modus wird oft bei der nichtinvasiven Beatmung oder bei der postoperativen Nachbeatmung eingesetzt.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Oberes Druckniveau (Pinsp)
  • Druckanstieg (Rampe)
  • Atemzeitverhältnis (I:E)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckunterstützung (PS)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
spontaneous/timed noninvasive ventilation NIV-ST
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
spontaneous/timed noninvasive ventilation NIV-ST
Maquet Automode: PC <-> PS Automode
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
Spontan Timed; spontan/zeitgesteuert S/T
Salvia: elisa
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
BiLevel ST BiLevel ST
Duales BiLevel ST
Duales BiLevel ST
X

Weiterentwicklung des bekannten BiLevel-Modus mit einer Volumengarantie für den mandatorischen und den Spontanatemteil. In Abhängigkeit der Spontanatemaktivität innerhalb der eingestellten Zykluszeit (60/f) wird die mandatorische Beatmung oder die Spontanatmung realisiert.

 

Durch die Einstellung der Atemfrequenz wird eine Atemzykluszeit (60/f) definiert. Löst der Patient während der Zykluszeit das Triggerkriterium aus, erfolgt die Spontanatmung mit einer Druckunterstützung mit Volumengarantie (= Dynamisches PSV). Erfolgt innerhalb der Zykluszeit keine Spontanatmung wird am Ende der rechnerischen Zykluszeit ein klassischer BiLevel-Hub mit Volumengarantie (= Dynamisches BiLevel) ausgelöst. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mit dem eingestellten  Mindestminutenvolumen (f x Vt) beatmet. Bei zeitweiligen Atemaussetzern wirken die mandatorischen Beatmungsanteile als intelligente Apnoe-Ventilation.

 

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen als Zielvolumen (Vt)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Trigger
  • PSV Endflow
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V300
Dräger: Evita V500
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet Automode: PRVC <-> VS Automode
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Duales BiLevel ST Dual BiLevel ST
Flexibles VCV
Flexibles VCV
X

Weiterentwicklung des optionalen VCV-Modus mit einer Volumengarantie für den druckunterstützten Spontanatemteil. Als Steuergröße wird nicht die eingestellte Atemfrequenz, sondern das eingestellte Mindestminutenvolumen (f x Vt) herangezogen. Die patientenseitige Spontanatmung wird laufend bilanziert und ständig mit dem eingestellten Minutenvolumen verglichen. Wird durch die Spontanatmung das Mindestminutenvolumen nicht erreicht, wird ein maschineller Hub ausgelöst. Bei ausreichender Spontanatmung werden keine maschinellen Beatmungshübe appliziert, sondern der Spontanatemmodus mit einstellbarer dynamischer Druckunterstützung fortgeführt. Bei vollständig ausbleibender Spontanatmung wird der Patient komplett mandatorisch (f x Vt) beatmet. Bei zeitweiligen Atemaussetzern dient der mandatorische Beatmungsanteil als intelligente Apnoe-Ventilation. Somit kombiniert das Flexible VCV die Funktionalität des Optionalen VCV mit der Funktionalität des Dynamischen PSV.

Einstellbare Basisparameter:

  • Atemfrequenz (f)
  • Tidalvolumen (Vt) auch als Zielvolumen für die druckunterstützende Spontanatmung
  • Atemzeitverhältnis (I:E) oder Inspirationszeit (Tinsp.)
  • Gasflussgeschwindigkeit (Flow)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Druckbegrenzung (Pmax)
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide - -
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V500
Dräger: Evita V300
- -
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
- -
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
- -
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Flexibles VCV / Flexible VCV Flex. VCV
HFOT High Flow Oxygen Therapy
HFOT High Flow Oxygen Therapy
X

Mit der Highflow Sauerstofftherapie (HFOT)  kann über eine spezielle Nasenbrille oder nicht dichtenden Masken eine funktionelle CPAP-Therapie mit ausreichend hohem Sauerstoffangebot durchgeführt werden. Dabei wird dem Patienten ein Flow von bis zu 50 Litern pro Minuten und eine entsprechende Sauerstoffkonzentration angeboten.

Im Fokus stehen dabei zwei Wirkmechanismen:

- Entstehung eines funktionellen PEEP

- Sauerstoffreservoir

- Atemerleichterung durch inspiratorischen Flow

- Sekeretmobilisation

Hierdurch kann sich das Perfusions-Ventilationsverhältnis verbessern, sowie sich der Totraum und die Atemarbeit reduzieren.

Das wirksame CPAP-Niveau ist vom eingesetzten Flow und dem Öffnungsgrad des Mundes abhängig. Zur Vermeidung von Nasenbluten wird HFOT in Kombination mit einem Atemgasbefeuchter durchgeführt. HFOT erlaubt die Durchführung der CPAP-Therapie über längere Zeit. Durch Verzicht auf eine NIV-Maske wird diese durch den Patienten gut toleriert, maskenbedingte Komplikationen werden ausgeschlossen.

Einstellbare Basisparameter:

Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
Air Liquide HighFlow-Therapie HighFlow-Therapie
Bennett - -
Dräger: Evita 4
Dräger: XL
- -
Dräger: Evita V500
Dräger: Evita V300
O2-Therapie O2-Therapie
GE Healthcare - -
Hamilton: G5
Hamilton: S1
Highflow O2 Highflow O2
Hamilton: T1
Hamilton: C1-C3
Highflow O2 (nur C3) Highflow O2
Maquet - -
Mindray - -
Phillips: V60
Phillips: V680
- -
Salvia: elisa - -
Salvia: elisa 600
Salvia: elisa 800
Salvia: elisa 800VIT
Highflow Oxygen Therapy HFOT
Automode
Automode
X

 

Als Closed-Loop-Modus soll Automode die Interaktion zwischen Intensivventilator und Patient verbessern, sowie den Bedienaufwand reduzieren. Dabei werden mandatorische Modi mit Spontanatemmodi kombiniert. Werden zwei spontane Atemanstrengungen des Patienten erkannt oder löst der Patient während der Zykluszeit das Triggerkriterium aus, erfolgt die druckunterstützte Spontanatmung. Erfolgt innerhalb der Zykluszeit keine Spontanatmung oder wird eine festgelegte Apnoezeit erkannt, wird ein mandatorischer Atemzug ausgelöst. In Abhängigkeit der jeweiligen Spontanatmung des Patient kann die Beatmung komplett mit Druckunterstützung oder ausschließlich mandatorisch erfolgen.

 

Je nach Hersteller stehen aktuell zwei ähnliche Konzepte zur Verfügung:
Automode: Volumenkontrollierte : Volumenunterstützung
Duales VC-SIMV ST: (VCV : dynamisches PSV)
Automode: Druckkontrollierte Beatmung : Druckunterstützung
BiLevel ST: (Bilevel : PSV)
Automode: PRVC : Volumenunterstützung
Duales BiLevel ST: (Dynamisches Bilevel : dynamisches PSV)

Einstellbare Basisparameter:

Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung
ALPV
ALPV
X

Als Closed-Loop-Modus ist ALPV eine Weiterentwicklung des ASV®-Modus. Im Unterschied hierzu erfolgt die Steuerung jedoch nicht auf Basis der Otis-Formel, sondern nach den aktuellen Beatmungsleitlinien der lungenprotektiven Beatmung.

ALPV kombiniert eine druckkontrollierte Beatmung mit Volumengarantie (dynamisches BiLevel) mit einer druckunterstützten Spontanatmung mit Volumengarantie (dynamisches PSV). ALPV koordiniert den notwendigen mandatorischen Beatmungsanteil in Abhängigkeit der jeweiligen Spontanatmung. Die alveoläre Mindestventilation, sowie die Regelung der Atemfrequenz und der inspiratorischen Drücke zur Gewährleistung eines lungenprotektiven Tidalvolumens, erfolgt auf Grundlage der Parametereinstellungen. Zur Vermeidung eines intrinsischen PEEP regelt sich die Inspirationszeit nach der exspiratorischen Zeitkonstante (RCexsp).

 

 

Einstellbare Basisparameter:

  • Körpergröße (cm)
  • Minutenvolumen (%)
  • Obere Druckbegrenzung (Pmax)
  • Untere Druckbegrenzung (Pmin)
  • Maximale Inspirationszeit unter Druckunterstützung PS TImax (s)
  • Inspiratorisches Sauerstoffangebot (O2)
  • PEEP
  • Exspiratorischer Trigger
  • Trigger
Anbieter Vergleichbare Modi Abkürzung

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